Am 26. April bin ich von Decazeville nach Figeac gewandert.(28.5 Km)
Ich traf unterwegs altbekannte Gesichter aus den ersten Tagen nach Genf. Ich schloss mich den bekannten Gesichtern an und nahm ein Zimmer mit Hank, einem Holländer, der aber in Belgien lebt. Ich schlief absolut schlecht mit dem grauenvoll und lautem geschnarche des Holländers.
Am 27. April lief ich nach Cajarc (30.5 Km).
Ich hatte wie des öfteren mit dem Wetter ein riesen Glück.
Die Prognosen aus dem französsischen TV treffen zu 70% nicht zu.
In Cajarc angekommen durfte ich mir ein grosses Bier gönnen.
Ich gönnte mir auch ein Zimmer für mich alleine, nach so einer schlaflosen Nacht. Nachdem ich geduscht und die Kleider gewaschen hatte, verweilte ich noch in der Bar bis das Abendessen eröffnet wurde in den Restaurants. Das ist meistens erst ab 19:30 Uhr möglich.
Am 28. April von Cajarc nach Varaire (25 Km)
Ich konnte dem Regen geschickt aus dem Weg gehen. Das Glück ist meistens auf meiner Seite. Immer wenn ich nach einigen Stunden marschieren, meine Pause in einem Restaurant verbringe, beginnt es zu regnen. Bevor ich das Restaurant verlassen habe, hörte es immer auf zu regnen.
Es gibt unterwegs sehr viele Hunde, die von zu Hause mit Pilgern weglaufen. In Varaire erlebte ich das ein zweites Mal mit einem Hund. Ein Einwohner von Varaire sagte mir das der eine Hund des öfteren mit Pilgern mitläuft. Leider gibt es des oft auch sehr bösartige Hunde, zum Glück gibt es einen Zaun dazwischen. Aus manch einem Hund hät ich am liebsten Saucisson gemacht.
Die Nacht in Varaire war wieder einmal Horror.
Mittlerweile kenne ich zwei Personen mit dennen ich das Zimmer auf keinen Fall teile. Ich hab das ganze Geschnarche nach Mitternacht aufgenommen. Es klingt als ob eine Kompanie von Holzfällern am arbeiten ist. Als erstes versuchte ich es mit Ohrenpfropfen aber diese haben leider zuwenig gedämpft. Meine Bralla konnte mir dabei auch nicht weiterhelfen. Ich bin dann am frühen Morgen mit meiner Matte und Schlafsack in den Gang gegangen. Noch dort war der Lärm zu vernehmen.
Am Ende waren von 4 Personnen nur noch zwei im Zimmer.
Bezahlt habe ich jedoch den gleichen Preis, wie mit einem Bett. (30 Euro).
Am 29. April ging es schlaflos Richtung Cahors. Am Abend davor reservierte ich einen Platz in einer Gîte in Flaujac-Poujols. Dies wären nur 25 Km zum marschieren. Ich spielt jedoch bereits am Anfang mit dem Gedanken direkt nach Cahors zu laufen. (32 Km)
Mit gutem Gefühl kam ich nach 6 Stunden und 30 Minuten in Cahors an. Der angenehmere Teil kam umgehend beim Eingang der Stadt. Ich wurde von einer Pilger Organisation begrüsst und mir wurde etwas zu trinken angeboten. Meine Reservationen für die Übernachtung wurde gemacht, einfach super. Heute habe ich wieder ein super Einzelzimmer bei einem älteren Ehepaar.
Hallo David. Gruesse vom Hans, der Monika und mir, Karsten. So wie es aussieht bist du eine Etappe hinter uns. Wir sind heute, Sonntag den 6.5., in Nogaro. Vielleicht sieht man sich noch einmal. Cu
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