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Donnerstag, 12. April 2012

Grosse Unterschiede

Am 10. April liefen Gürry und ich nach Bourg-Argental. Das Wetter spielt mit uns. Kurz nach unserem eintreffen in der Unterkunft, fing es an fest zuregnen. Zum Glück kamen uns die beiden bekannten Taxipilger entgegen, sonst hätten wir die versteckte Unterkunft nicht gefunden. Hans und Ernst die wir fast jeden Abend wieder in der gleichen Unterkunft antreffen. Beide klagen seit Chanaz über ihre Blasen. Seither wird täglich ein grosser Teil der Strecke mit dem Taxi genommen. Was wir zwei uns bisher nicht erträumen liessen. Gut wir beide klagen von keinen Blasen und die allgemeinen Muskelschmerzen und kleinen Problemchen laufen, trinken und schlafen wir weg. Bald trennen sich unsere Wege, er hat seinen Rückflug bereits gebucht und kann sich keinen wanderfreien Tag gönnen. Ich möchte die Stadt Le Puy-en-Velay noch genauer betrachten und werde somit erst am Montag weiterlaufen.

Zurück zur Unterkunft in Bourg-Argental, wir reservierten einen Tag vorher die Plätze. Dort eingetroffen wurden wir erstmals von einem jungen Paar empfangen. Die wohl gerade erst ihre eigene Wohnung bezogen haben. Ein riesen Saustahl war es, die Heizung lief nicht richtig. Das Essen kam erst nach mehrmaligem Nachfragen. Zum Frühstück gab es ausgetrocknetes Brot, sehr unapettitliche Butter und Konfitüre. Zum trinken gab es einen halb leeren Beutel Orangensaft und etwas Milch dazu. Den Bereitgestellten Wasserkocher für Tee funktionierte nichtlange. Der Strom viel aus und somit gab es keinen Tee. Dieser Spass kostete mich 45 Euro.

Am 11. April liefen wir von Bourg-Argental hungrig weiter Richtung Les Sétoux. Wir genehmigten uns vorgängig zum Frühstück ein richtig grosses Sandwich.

Als wir in Les Sétoux ankamen wusste das ganze Dorf bereits bescheid das wir zwei hier Reserviert haben. Nun gut bei 40 Einwohner fällt das auch nicht schwer. Wir wurden sehr gastfreundlich behandelt, das Abendessen war köstlich. Wie immer gab es dann auch noch die Käseplatte zum Dessert. Zusätzlich noch ein Fruchtsalat.
Das Frühstück war hergöttlich, leckere selbstgemachte Konfitüren (Erdbeeren, Aprikosen, Himbeeren und Brombeeren) dazu frisches Brot und zum trinken gab es guten Kaffee und sehr fruchthaltigen Aprikosensaft. Dieser sehr angenehme und kõstliche Spass kostete mich nur 33 Euro. Diese Gîte d'etape Le Combalou kann ich herzlichst empfehlen.

Am 12. April ging es weiter von Les Sétoux nach Tence. Hier sitz ich nun und schreibe aus einer ehemaligen Papierfabrik aus dem Jahre 1645. Diese wurde umgebaut und ist nun eine grosse Unterkunft.
Leider hat es nur kaltes Wasser zum Duschen brrrr...

Meine Bralla ist natürlich immer dabei siehe Fotos.








1 Kommentar:

  1. Pienso que estas en España ahora y todo va bien. Espero el tiempo esta mejor en España. Aqui hace frio y tenemos mucho lluvia. Que adventura tienes. Nosotros tenemos muchissimo de trabajo. Tal ves tengo mas de 50 tickets in Remedy. Quiero que cambiar contigo!!
    Eh tío, no bebes tanto vino y cerveza.
    Hace tres semanas, era invitado en Lausanne de mis collegas del support center para un fondu. Entre 2 horas era borracho, pero total... como siempre en Lausanne!!

    Te deseo todo lo bueno.
    Mex

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