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Freitag, 25. Mai 2012

Viva espagna

Am 18. Mai lief ich von Roncesvalles nach Zubiri.
Die Strecke war sehr angenehm zum laufen durch Wälder wie in der Schweiz. Die Temperatur war auch sehr gut zum laufen. Das Abendessen nahm ich in der Herberge ein. Die Franzossen machten sich einen Spass daraus mir einen alten Brauch beizubringen. Ein Rest der Suppe mit etwas Rotwein.

Am 19. Mai ging es nach Pamplona.
Die Stadt Pamplona lebt 24 Stunden. Die Ankunft in der Stadt hat mir bereits vom ersten Moment gefallen. Kaum in der Stadt fand ich 5 Spanier mit denen ich einen trank. Es war ein riesen Fest auf der Strasse an einem Samstag. Die jungen Menschen machten Musik und tanzten auf der Strasse. Die 5 Spanier halfen mit eine Unterkunft zu suchen.
Ich wurde fündig für 20 Euro die Nacht Einzelzimmer. Der Schrecken kam im ersten Zimmer, Bettwanze gesichtet. Pronto die Seniora in mein Zimmer gebracht, wurde das Zimmer unter Quarantäne gestellt mit Pestiziden. Das zweite Zimmer unterzog ich einer sogenannten Zimmerinspektion und wurde von mir als akzeptabel bewertet. Keine Bettwanzen aber dafür etwas Staub. Schade ist das man als Gast nichts mitteilt, wenn man schon Bettwanzen bisse am Körper hat.
Als ich meine Pension verliess, kam mir der Gedanke eventuell die Adresse der Pension aufzuschreiben. Man weiss ja nie, prompt war ich froh sie dabei zu haben. Nach einigen Drinks und der Dunkelheit veränderte sich die sicht auf die Strasse und ich war überglücklich das mich eine Gruppe junger Spanier zu meiner Pension führte.  Ich habe normalerweise einen sehr guten Orientierungssinn, an was das wohl lag:-).

Am 20. Mai war ein gemütlicher regnerischer Ruhetag in Pamplona angesagt. Ich habe meine Wäsche gemacht und bin um 12.00 Uhr zur Sonntagsmesse gegangen. Danach wurde die Kirche etwas genauer betrachtet.

Am 21. Mai ging es bei gutem Wetter Richtung Puent la Ruena.
Das Abendessen war gut aber der Service schrecklich. Es kann ja nicht sein das ich meinen Salat noch nicht eimal fertig gegessen habe und der Hauptgang bereits neben meinem Salatteller gestellt wird. Mit 4 Engländer machte ich anschliessend eine Beizentour durch die Stadt.

Am 22. Mai lief ich nach Estella, die Stadt gefiehl mir weniger. Es gab sehr viele heruntergekommene Häuser. Viele vermutlich Arbeitslose Menschen auf der Strasse. Man hatte das Gefühl nicht willkommen zu sein.

Am 23. Mai ging es nach Los Arcos. Die Landschaft verändert sich immer mehr. Am Anfang war alles noch grün vor lauter Bäume, mittlerweile komme ich mir teilweise vor wie in einer Wüste. So trocken ist die Luft und die Hitze setzt mir auch zu. Bei dieser starken Sonne hilft mir meine Brille Bralle gerne weiter. Sie kann bei dem super Wetter ihre funktion warnehmen und meine Augenschützen. In Los Arcos habe ich in einer Apotheke die möglichkeit gefunden mein Gewicht zu messen. Ich war erstaund das ich bereits so viel Gewicht verloren habe. Bild siehe unten.

Am 24. Mai lief ich nach Logroño. Mein Wecker klingelte um 0700 Uhr was ich beim T- Shirt wechsel feststellte, war erschreckend eine Bettwanze auf meinem T- Shirt. Meine geplante Abmarsch Zeit um 0730 Uhr, konnte ich vergessen. Ganze 1.5 Stunden habe ich das ganze Gepäck ausseinander genommen. Mit einem spezial Spray habr ich alles eingespritzt. Ich konnte zum Glück, keine weiteren Bettwanzen finden. Das ist mittlerweile das zweite Mal das ich mit diesen Fichern konfrontiert werde. Was haben diese lästigen Ficher für eine Aufgabe für die Natur? Was hat sich Gott dabei gedacht?
In Logroño angekommen habe ich als erstes eine Zimmerinspektion vorgenommen. Ich traf meine alten bekannten Australier und Kanadier.

Am 25. Mai verkürzte ich meine Etappe und landete in Navarrete.
Ein kleines aber schönes Dorf mit einer schönen Kirche. Siehe unten Bilder dazu.












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