Die letzten Tag haben mein Bruder und ich folgende Etappen gemeistert: Schwarzenburg - Freiburg, Freiburg - Farvagny, Farvagny - Romont, Romont - Lausanne.
Vorgestern Abend war unser letzter gemeinsamer Abend.
Wir liessen das Nachtessen aufgrund ausbleibendem Hunger aus, vermutlich lag es am nahrhaften Bier. Den Abend beendeten wir bei einer Runde Billard, obwohl der Ausdruck Billard für diesen heruntergekommenen Tisch fascht schon eine Frechheit ist, liesen wir es nicht bleiben.
Am Dienstag verabschiedete sich mein Bruder von mir, am Bahnhof in Lausanne.
Danach zottelte ich alleine weiter Richtung Morges und weiter Richtung Rolle.
Das Wetter meint es weiterhin gut mit mir.
Unterwegs nach Morges, begann ich aus Langeweile, die vielen mir entgegenkommenden Läufer am Genfersee zu zählen. Es waren genau 58 Läufer die sich in der Mittagszeit dem Sport gewittmet haben.
Ich wusste bis anhin nicht das man beim Sport auch gut duften kann.
Es kann jedoch auch daran liegen, dass ich lange ein Sportmuffel war.
Die Läufer/innen waren alle vermutlich zwischen 25 - 55 Jahre alt.
Es gab hauptsächlich junge Frauen die wohl Sport mit dem Ausgehen verwechselt haben. Der süssliche Duft von einem Parfüm zog bis zu 20 Meter nachdem vorbeigehen einer Läuferin durch meine Nase.
Go sports - go fresh? Erstaunlich auf was für Gedanken man kommt während dem Laufen.
Es gab auch interesannte Begegnungen mit einer Engländerin die gerade im Genfersee baden ging. Brrrr kalt...
Sie lief bereits bis nach Santiago de Compostela, jedoch von Portugal aus. Des Weiteren lernte ich am selben Tag zwei ältere Ehepaare kennen. Das eine davon war so erfreut zu hören das ich nach Spanien laufe als Pilger, das die Dame doch glatt ein Foto von mir machte und mich zum Abschied umbedingt noch 3 Mal auf die Wange küsste und mir alles gute wünschte.
Die Unterkunft in Rolle von Gestern auf Heute hatte eine sehr alte Einrichtung, vermutlich alles alte Familienerbstücke. Wie auf dem Bild zusehen ist geniesst es Bralla gerade auf dem Rucksack.
Heute bin ich von Rolle nach Nyon gelaufen.
Bereits beim verlassen der Unterkunft in Rolle sah ich wieder etwas erstaunliches. Den Rolls Royce unter den Kinderwagen mt riesigem Hubraum Platz für 3 Kleinkinder und eine länge von einer Strechlimousine. Diese Frau hat wohl eindeutig mehr um die Ohren als ein einfacher Pilger, der sein ganzes Hab und Gut am Rücken trägt.
In Nyon angekommen göhnte ich mir ein hausgemachtes blondes Bier in einer Brasserie. Nachdem ich eine Unterkunft bei Frau Baumgartner etwas ausserhalb der Stadt gefunden hatte, machte ich mich auf den Weg.
Mitten in der Stadt Nyon fing es an zu brennen, die Polizei sperrte jegliche Zufahrten ab.. Das Schicksal wollte das ich genau 5 Sekunden vor der Absperre noch die Gasse durchqueren durfte.
Ein weiterer interessanter Tag geht zu Ende...
Ich melde mich wieder
Weiter Bilder folgen....
Bezüglich Bilder:
Es ist etwas schwierig noch irgendwo einen öffentlichen Computer mit Internet zu finden. Überall nur free Wi-fi
Ich benötige jedoch ein Pc um von meiner Kamera Bilder hochzuladen, ansonsten gibt es nur Bilder vom HTC Gerät.
Hoi Dave
AntwortenLöschenBis kurz vor Lausanne konnte ich dir gedanklich sehr gut folgen - auch die Fotos kamen mir sehr bekannt vor :). Jetzt beginnt auch für mich, wenn auch nur virtuell, Neuland. Spannend dir folgen zu dürfen! Wie schön, dass dich Nico eine Woche lang begleitet hat! Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, jetzt eben ganz alleine auf dem Weiterweg, und ich wünsche dir viiiiiiiele gute Gedanken ;).
Bis bald wieder
Elisabeth